Tag der offenen Tür am 13. Februar 2010

Digitale Lernwelten

  
Zum Tag der offenen Tür waren viele Besucher und Gäste erschienen. Bei der Eröffnung dankte unser Schulleiter Dr. Witzlau vor allem dem Amt Gransee und Gemeinden und dem Bildungsministerium für die Unterstützung des Projektes "Kreidefreie Schule".
Am Abend berichtete "RBB aktuell".
   Für seinen sehr großen persönlichen Einsatz beim Einbau der Tafeln dankte Dr. Witzlau Herrn Richter-Mendau. Da wurde der Feierabend schon mal in der Schule verbracht.
  
Von großem Interesse waren natürlich die interaktiven Whiteboards. Die Lehrer hatten sich in Fortbildungen schlau gemacht und können schon prima damit umgehen.    Im Unterricht hat man nun ganz andere Möglichkeiten, das Wissen zu vermitteln. An der Tafel ist sogar die schnelle Internetsuche möglich.

  
Schüler der 8. Klasse waren start beschäftigt mit der Buttonmaschine; verschiedene Motive standen zur Auswahl    In den Räumen herrschte ein buntes Treiben; viele Schüler der 6. Klassen nutzen diese Informationsmöglichkeit, um sich ihre zukünftige Schule richtig auszuwählen.
  
Die Geschichtsbücher fanden nicht nur die Kinder interessant.    Frau Tonne half gerne den Kindern bei den schwierigen Rätseln.
  
Ein Dank ging auch an Frau Minhoff, die uns gemeinsam mit ihren Mitarbeitern bei der Umsetzung des Projektes "Kreidefrei Schule" besonders mit Rat und Tat zur Seite stand. Hier zeigt sie gerade Möglichkeiten für den Kunstunterricht.    Tolle Preise hatten die Schüler der 10b für die Tombola zusammen getragen. Es gab praktisch keine Nieten und so waren die rund 700 Lose schnell unter die Leute gebracht worden. Ein großer Dank an die Gewerbetreibenden in der Umgebung, die die Tombola unterstützten.
  
Max Jeschke unterhielt die Leute mit unserem Schulradio.    Die Experimente in Physik machten mit Lebensmitteln besonders viel Spaß. Dannach konnte man sie natürlich noch verputzen.
  
Damit sich auch jeder in unsrer Schule zurecht fand gab es unseren Infostand.
   Die Singegruppe unterhielt zwischendurch mit ihren tollen Liedern.



"Schule total" in allen Räumen lernen

Siemens-Schule präsentierte ihren hohen Standard

Wer noch Orientierungshilfe bei der Entscheidung für eine Oberschule brauchte, bekam in der Siemens-Schule Gransee am Sonnabend einen umfassenden Überblick. "Schule total" war angesagt.

GRANSEE "Wenn einen an manchen Tagen auch die Pauker quäl'n, lernt man doch mehr, als bis zehn zu zähl'n." Mit dieser Liebeserklärung an ihre Siemens-Schule Gransee eröffnete die Singegruppe den "Tag der offenen Tür" am Sonnabend. Durch selbige waren nicht nur Amtsausschuss-Vorsitzender Horst Stuhlmüller, Amtsdirektor Frank Stege und Gransees Bürgermeister Wilfried Hanke gekommen, sondern auch viele Eltern mit ihren Kindern, die jetzt in die sechste Klasse gehen. Sie müssen sich für eine weiterführende Schule entscheiden. So wie Max Heyking aus Fürstenberg, der sich mit seiner Mutter die Schule ansah. Eine Alternative zu Gransee haben die meisten Fürstenberger ohnehin nicht, aber für Familie Heyking ist besonders wichtig, dass die Siemens-Schule ein Förderprogramm für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche hat.

Die spannendste Angelegenheit für die Besucher waren natürlich die interaktiven Tafeln. 36 000 Euro für die Anschaffung hat Gransee aus dem Ibis-Programm erhalten, das Bildungsminister Rupprecht mit Geld aus dem ehemaligen SED-Parteivermögen "fütterte". Bildungsministerium, Schulamt, Amtsverwaltung haben geholfen, dieses Geld zu beschaffen. Antje Minhoff von der gleichnamigen Berliner Firma sorgte für die Beratung und die Fortbildung der Lehrer am "Board". Dafür dankte Schulleiter Reinhard Witzlau ihnen herzlich.

Wie vielseitig "Siemens" ist, bewiesen aber auch andere Angebote an diesem Tag. Da gab es zum Beispiel Experimente im Umweltlabor, ein Länderquiz, eine Tombola (Erlös für Haiti), die Redakteure der Schülerzeitung "Werners beste Seiten" ließen sich über die Schulter schauen. Wer alles mitmachen wollte, hatte zu tun - und anschließend Durst und Hunger. Da half der Gang in den Schluclub, wo die Schülerfirma Kaffee und Kuchen anbot.

MAZ vom 15.02.2010, Anke Dworek
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